schliessen
Über uns
Vorstand
Terminübersicht
Projekte
Aktuelles
Treffen/Kontakt
Intern
aktuelles

Ein Füllhorn an Spenden

09.04.2022

Im März des letzten Jahres hat sich der Chartertermin des Inner Wheel Club Passau zum 30. Mal gejährt – pandemiebedingt ohne großes Jubiläumsfest. Dennoch oder gerade deswegen fühlten sich die Mitglieder des Service-Clubs ihren drei Zielen "Freundschaft untereinander", "Soziales Engagement" und "Internationale Verständigung", im Besonderen verpflichtet. Nahezu alle traditionellen Benefizveranstaltungen mussten abgesagt werden. Da man aber die Hilfsorganisationen, die jährlich mit Inner Wheel Spenden bedacht werden, in der für alle sowieso schon schwierigen Situation nicht noch weiter in Bedrängnis bringen wollte, öffneten die Inner Wheelerinnen sehr großzügig ihre Geldbeutel und spendeten privat umso mehr. So konnten durch das Hilfswerk Passau e.V. (gemeinnütziger Verein des Inner Wheel Clubs Passau) in diesem Jahr insgesamt 8300 Euro an Organisationen vor Ort, aber auch in Afrika, überreicht werden. Bei einer gemeinsamen Spendenübergabe vor dem Clubhaus "Das Oberhaus" konnten die ortsansässigen Hilfsorganisationen die Spenden vom Vorstand des Hilfswerks, vertreten durch Vorsitzende Tanja Steinhuber und Schatzmeisterin Elisabeth Kratzer, persönlich in Empfang nehmen. Die Caritas-Frühförderung erhielt 1200 Euro, der Kinderschutzbund Passau wurde mit insgesamt 1800 Euro für unterschiedliche Projekte bedacht. Die Leukämiehilfe Passau e.V., die Bahnhofsmission, das Lukas-Kern-Kinderheim, Igel e.V. sowie die Bayerische Krebsgesellschaft wurden mit jeweils 500 Euro unterstützt, ebenso Asante e.V., ein Verein zur Unterstützung von Schulkindern in Tiwi, Kenia, der von einer Inner Wheel Freundin aus Oberfranken im Jahr 2003 gegründet wurde. Beeindruckt von deren Arbeit haben die Passauer Inner Wheel Damen unter anderem eine Schulpatenschaft für ein Kind übernommen. Die betragsmäßig größte Spende in Höhe von 2000 Euro erhielt die Passauer Tafel. 

Da die Tafel auf Initiative des Inner Wheel Clubs Passau im Oktober 2001 gegründet wurde, ist deren Unterstützung dem Club ein ganz besonderes Anliegen. Neu in den Spendenverteiler mit aufgenommen wurde in diesem Jahr aus aktuellem Anlass das Ronald McDonald Haus. Hier wurden für den Ausbau von zwei neuen Appartements 300 Euro zur Verfügung gestellt. Neben den oben genannten Organisationen möchte der Club auch den Opfern des Krieges in der Ukraine nachhaltig Hilfe zukommen lassen. Hierfür werden bereits Geldspenden gesammelt. Im Bild (v.l.) Vorsitzende Tanja Steinhuber, Gerhard Krinninger, Andreas Effenberger, Bürgermeister Armin Dickl, Ulrike Walther, Martina Oswald, Evi Huber, Ute Senff, Theresa Humer, Angelika Leitl-Weber, Marion Leebmann sowie Schatzmeisterin Elisabeth Kratzer.

1100 Euro für die Bahnhofsmission

28.12.2021

Die Passauer haben ein Herz für Bedürftige. Das haben sie einmal mehr bewiesen. Denn bei der Aktion "Wärmende Lichter" des Innerwheel-Clubs Passau sind 1100 Euro zusammengekommen, die der Bahnhofsmission gespendet wurden. Innerwheel-Präsidentin Christine Mayerhofer (r.) hatte den Impuls dazu gegeben, am 14. Dezember in der Kirche St. Paul eine Andacht zu veranstalten. Unter der Leitung von Dr. Marius Schwemmer fand diese statt. Für die musikalische Gestaltung sorgten Elisabeth Jehle (Gesang) und Christian Müller (Orgel). Die Innerwheel-Verantwortlichen hatten eingeladen und um Spenden für die Lichter gebeten, die die Kirche bei der Andacht zum Leuchten brachten. Dass so eine große Summe dabei herauskommen würde, freute nicht nur die Initiatorin, sondern auch Tanja Steinhuber, Vorstand vom Inner-wheel Hilfswerk (l.), und natürlich Angelika Leitl-Weber, Leiterin der Bahnhofsmission (M.). Letztere kann die Unterstützung gut gebrauchen. "Gerade jetzt in der Coronazeit ist die Not groß", berichtet sie. "30 bis 60 Personen kommen täglich vorbei, 80 Prozent davon sind Stammkunden, sie bekommen hier zumindest Kaffee, Tee und Brote, ab und an auch einen Eintopf, der ebenfalls gespendet wird." Dankbar zeigte sie sich auch für die 500 Euro jährlich, mit denen das Hilfswerk Innerwheel die Einrichtung unterstützt. Auf Zuruf gebe es vom Hilfswerk auch Lebensmittel und Drogeriebedarf für die Schützlinge.

Mit einem Licht im Advent Gutes tun

Berührende vorweihnachtliche Andacht des Innerwheel Clubs in St. Paul

Toni Scholz 13.12.2021

Bei Kerzenschein versammelten sich Mitglieder des Passauer Innerwheel Clubs zur Andacht in St. Paul.

Der Innenraum der Stadtpfarrkirche St. Paul am Rindermarkt war am Freitag Abend vom adventlichem Kerzenschein erhellt. Die Mitglieder des Passauer Innerwheel Clubs mit ihrer Präsidentin Christine Mayerhofer feierten mit Diakon Dr. Marius Schwemmer eine berührende Andacht, die von der Sopranistin Elisabeth Jehle und dem Organisten Christian Müller musikalisch umrahmt wurde.

Zur Einstimmung erklang Engelbert Humperdincks "Weihnacht" von der Empore, ein eindrucksvolles Lied der Spätromantik, das leider viel zu selten zu hören ist. Die abendliche Andacht war ähnlich den eigentlich an frühen, kalten und dunklen Dezembermorgen stattfindenden Lichterroraten. Diakon Dr. Marius Schwemmer wählte für seine Betrachtungen Berthold Brechts Zitat aus der Dreigroschenoper "Denn die einen sind im Dunkeln, und die anderen sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht."

Im Gegensatz zu diesem düsteren Zitat sieht er die Aktivitäten des Passauer Service-Clubs, die wie das wärmende Licht der Kerzen die Dunkelheit durchbrechen und mit wärmenden Taten der Nächstenliebe, ihrem Engagement und Spenden Zeichen setzen.

Ob es an Bachs adventlicher Orgelkantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme" oder am Kerzenschein im Kircheninneren lag, im Laufe der Andacht fanden sich immer mehr Besucher in der alten Passauer Bürgerkirche ein, um mitzufeiern. Mehr als vierzig Kerzen wurden zum Ende der Andacht in feierlicher Prozession zum Volksaltar getragen und erhellten den Altarraum.

Der "Abendsegen" aus Engelbert Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel" war musikalischer Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Andacht. Die Spenden des Abends erhält die Passauer Bahnhofsmission.

Adventskränze für den guten Zweck

18.11.2021 

Corona zum Trotz halten die Passauer Inner-Wheel-Frauen – im Bild v.l. Bärbel Breinbauer, Elisabeth Kratzer, IWC-Präsidentin Christine Mayerhofer, Elke Kleinschmidt, Brigitte Repa – auch diesen Advent die jahrzehntealte Tradition aufrecht: Im November binden sie Adventskränze, voller Phantasie und mit allem, was ihre spätherbstlichen Gärten hergeben: immergrüne Zweige, Baumzapfen, getrocknete Blüten, rote Beeren. Morgen, Freitag, werden die Kränze ab 10 Uhr vor dem Laden "Living Art" im Heumarkt zum Verkauf angeboten. Freunde und Freundinnen der bildschönen Kränze haben sich den Termin schon vorgemerkt – denn die sind immer schnell ausverkauft. Das eingenommene Geld unterstützt die Sozialprojekte von Inner Wheel im Passauer Raum: Passauer Tafel, Frauenhaus, Kinderschutzbund, Caritas-Frühförderung u.v.m. Die Inner-Wheel-Frauen freuen sich auf ein Wiedersehen mit ihrem langjährigen Freundes- und Fördererkreis.

F.: Repa

"Mein erstes Mal" – Die Tafelleiterin

02.08.2021 | Stand 01.08.2021, 22:46 Uhr Passau

Das erste Mal ist etwas ganz Besonderes. Der erste Auftritt eines Musikers, das erste Tor einer Fußballerin, der erste Fall eines Juristen. Solche Momente bleiben in Erinnerung und können Menschen ihr Leben lang prägen. Um solche Erfahrungen geht es im PNP-Interview "Mein erstes Mal". Heute: Ute Senff (64), die Leiterin der Passauer Tafel.

Wir alle erleben zum ersten Mal eine Pandemie. Wie geht es Ihnen?

Danke, sehr gut. Wir sind gesundheitlich nicht betroffen, sind alle zweimal geimpft. Was die Tafel betrifft, hat mir die Situation aber schon Sorgen bereitet, wir mussten vieles umstellen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich darauf einstellen konnte.

Wie konnte die Tafel während der Lockdowns arbeiten?

Zu Beginn der Pandemie war die Tafel noch geöffnet. Erst im September, als es richtig schlimm wurde, hatten wir geschlossen. Von September bis März haben mein Mann und ich in unserer Garage Lebensmittelbeutel gepackt, und junge Freiwillige habe diese dann zu den Bedürftigen nach Hause geliefert.

Ute Senff. −Foto: Munzinger






Das war ein immenser Aufwand. Jetzt ist die Tafel wieder offen, aber wir packen weiterhin fertige Beutel, die sich die Kunden bei uns abholen können. Wir haben ja sehr viele Kunden, und damit es bei uns nicht zu eng wird, wechseln sie sich in zwei Gruppen vierzehntägig ab.

Wie ging es den Bedürftigen während der Pandemie?

Schlecht. Sie waren auf den Beutel wirklich angewiesen, den wir ihnen einmal im Monat gebracht haben. Dank der großen Solidarität der Passauer hatten wir aber ein hohes Spendenaufkommen, ich konnte sogar einmal im Monat Gutscheine ausstellen.

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema "Armut" in Berührung gekommen?

Mit der Armutsthematik bin ich zum ersten Mal konfrontiert worden, nachdem ich 1974 mein Abitur gemacht hatte. Ich bin damals mit Freunden per Anhalter nach Bulgarien gefahren, und auf dem Weg haben wir Rumänien durchquert. Dort habe ich zum ersten Mal richtige Armut gesehen. Da standen Kinder an der Straße und haben um Lebensmittel gebettelt. Das hat mich überrascht und erschreckt. Ich hatte damals mit meinen 18 Jahren aber noch nicht den Gedanken, dass ich mich engagieren muss.

Wann hat Ihr ehrenamtliches Engagement begonnen?

Das war 1998 in Regensburg. Mein Mann war damals Mitglied bei Round Table. Sie haben die Krebsstation im Krankenhaus unterstützt. Das war eine Eltern-Kind-Station. Ich bin Lehrerin von Beruf und habe die Kinder ehrenamtlich zuhause unterrichtet.

Machen Sie das aus reinem Altruismus oder gibt Ihnen das persönlich auch etwas?

Natürlich gibt es mir etwas. Sonst würde ich es nicht machen, muss ich sagen. Bei den krebskranken Kindern angefangen: Diese Freude in ihren Augen zu sehen, weil sie etwas lernen können, obwohl sie wegen ihrer Krankheit nicht zur Schule gehen können, das war immer mit Tränen verbunden, die Freude war überwältigend. Jetzt bin ich seit 20 Jahren bei der Passauer Tafel und es ist noch immer jede Woche eine Freude. Es ist viel Arbeit, aber wenn man die Dankbarkeit der Leute spürt, dann hat man das Gefühl, dass man alles richtig gemacht hat. Ich bin auf der Sonnenseite des Lebens und kann anderen etwas davon abgeben.

Sie sind in Weimar geboren. Wie hat es Sie nach Passau verschlagen?

Weimar – Passau ist ein langer Weg. Ich habe zuerst in Jena studiert, dann in Leipzig als Lehrerin gearbeitet. 1983 sind mein Mann und ich dann aus der DDR ausgereist und nach West-Berlin gegangen. Dann hat mein Mann eine Stelle in Regensburg angetreten und wir sind 1988 nach Bayern gezogen. Zwölf Jahre später kam die nächste berufliche Veränderung und wir sind nach Passau umgezogen.

Was war Ihr erster Eindruck von Passau?

(lacht) Es war nicht ganz einfach für mich. Es wurde immer kleiner. Nach Berlin war Regensburg schon ein kleiner Schock. Und Passau ist wiederum nur die Hälfte von Regensburg. Aber wegen der Anzahl der Studenten war ich von Anfang an begeistert. Die halten die Stadt jung. Und da mein Mann Rotarier ist, hatten wir sofort Anschluss und sind gut aufgenommen worden. Wir haben uns also schnell wohlgefühlt.

Wie hat Ihr ehrenamtliches Engagement hier begonnen?

Noch im Jahr 2000 hat mich die Inner-Wheel-Präsidentin gefragt, ob ich mitmachen möchte. Ich wollte zuerst nicht, so ein Frauen-Club war nicht mein Ding. Aber sie meinte dann zu mir: "Frau Senff, wir haben da etwas Tolles vor. Wir wollen die Passauer Tafel gründen." Da habe ich gesagt: Ich mache mit.

2001 öffnete die Tafel erstmals ihre Tür. Erinnern Sie sich an den Tag?

Auf jeden Fall, obwohl 20 Jahre vergangen sind. Der erste Tag war beeindruckend, vor allem war ich erstaunt, wie viele Bedürftige es in so einer kleinen Stadt wie Passau gibt. Das ist mir im Kopf geblieben. Es kommen übrigens heute noch Leute zu uns, die schon an diesem ersten Tag bei uns waren.

Passau ist keine arme Stadt. Wo kommen all die Bedürftigen her?

Es sind viele alleinstehende Rentner darunter. Bei vielen hat die Rente gereicht, als der Lebenspartner oder die -partnerin noch am Leben war. Sobald ein Partner stirbt, kommt der hinterbliebene nicht mehr zurecht. Zu uns kommen auch viele alleinstehende Mütter. Dann haben wir auch psychisch angeschlagene Menschen, die nicht mehr in die Arbeitswelt integriert werden können, auch Suchtkranke. Es kommen aber auch Personen, die vorher selbstständig waren, sich aber vielleicht nicht richtig abgesichert hatten und dann in ein Loch gefallen sind. Viele, viele Arbeitslose, die keinen Job finden, sind unter unseren Kunden. Und natürlich seit einigen Jahren auch Flüchtlinge.

Wie gehen Sie auf jemanden zu, der zum ersten Mal zur Tafel kommt?

Ich versuche, ihnen die Scham zu nehmen. Es kostet eine enorme Überwindung, zum ersten Mal zur Tafel zu gehen. Dieser erste Schritt ist der wichtige. Wenn sie das geschafft haben, muss ich ihnen die Angst nehmen. Die Scham ist bei vielen wirklich groß, sie wollen nicht zeigen, dass sie tatsächlich bedürftig sind. Wenn diese Hürde genommen ist, möchte ich ihnen zeigen, dass sie hier willkommen sind und freundlich behandelt werden. Wir hören ihnen zu, haben ein offenes Ohr und lassen uns gerne erzählen, wie die Menschen in ihre Situation gekommen sind. Wenn ihnen die erste Angst genommen ist, öffnen sie sich und merken, dass bei der Tafel nur nette Leute sind. Und dann kommen sie gerne.

Seit 2013 leiten Sie die Tafel. Hat es einen Unterschied gemacht, als Sie zum ersten Mal als Chefin die Tafel aufgesperrt haben?

Ja. Zuerst war es ein gutes Gefühl. Aber ich habe auch sofort gemerkt, dass die Verantwortung viel größer ist. Das war ein großer Schritt. Was mir damals erst so richtig bewusst wurde: Ohne die Mitarbeiter geht gar nichts. Und mir wurde damals erst klar, wie groß die Unterstützung der Passauer ist, die uns Spenden zukommen lassen.

Mussten Sie schon einmal um die Existenz der Tafel fürchten, weil nicht mehr genug Unterstützung da war?

Bei den Mitarbeitern gab es diese Angst nie. Die meisten sind schon viele, viele Jahre bei der Tafel, und wer einmal angefangen hat, ist auch geblieben, bis er aus Altersgründen ausscheiden wollte. Es kommen auch immer Ehrenamtliche nach. Vor einigen Jahren gab es aber einmal einen ziemlichen Engpass bei den Spenden. Wir mussten Aufrufe starten, um über die Runden zu kommen. Aber seitdem haben wir viele feste Spender, die uns treu bleiben und uns am Leben halten. Da können wir nur dankbar sein.

Sie kennen alle Ihre Kunden. Was tun sie, wenn sie einen von ihnen länger nicht mehr in der Tafel gesehen haben?

Viele unserer Kunden sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe mir auch von allen die Telefonnummern geben lassen. Wenn jemand, von dem ich weiß, dass er eigentlich immer kommt, nicht da ist, dann rufe ich an. Die einzigen Gründe für das Fernbleiben sind eigentlich immer Krankheit oder Tod.

Kommt es nicht vor, dass jemand einen Weg aus der Armut gefunden hat?

Leider fast nie. In den 20 Jahren ist das dreimal der Fall gewesen. Aus dem Loch kommen leider die wenigsten wieder raus. Dass es drei Fälle waren, weiß ich, weil diese Leute das einem vor lauter Freude sofort mitteilen. Wenn einen jemand anruft und sagt: "Frau Senff... ich brauche Sie nicht mehr", dann ist das unglaublich toll. Diese drei Momente waren die schönsten in meiner Zeit bei der Tafel. Wir wünschen uns ja, dass wir weniger Kunden haben. Aber es kommt wirklich selten vor.

Brauchen immer mehr Leute die Tafel?

Ja. Unsere Kunden werden immer mehr. Ich musste sogar schon Aufnahmestopps verhängen müssen. Gefühlt werden es jede Woche mehr.

Was kann man dagegen tun?

Wir von der Tafel? Nichts. Wir können nur versuchen, zu helfen. Dagegen kann nur der Staat etwas tun. Solange die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht, wird diese Entwicklung nicht aufhören.

Sie haben gerade das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Ihr Engagement bekommen, 2018 wurde Ihnen die Ehrennadel der Stadt verliehen. Was bedeuten Ihnen diese Ehrungen?

Ich war beide Mal sehr überrascht und glücklich. Mich wundert, dass mich jemand für das Ehrenzeichen vorgeschlagen hat und ich die Auszeichnung dann auch noch bekommen habe. Aber diese Auszeichnung habe ich nur meinen Mitarbeitern zu verdanken. Ich sehe das als Auszeichnung für alle von der Tafel. Wie bei einer Fußballmannschaft, die für den Sieg auch nur eine Trophäe kriegt.

Irgendwann werden Sie zum letzten Mal einem Bedürftigen geholfen haben. Wie sollen sich die Menschen dann an Tafelleiterin Ute Senff erinnern?

Ich hoffe, dass unsere Kunden sich an mich als jemanden erinnern, der viele Jahre da war und alles getan hat, um ihnen zu helfen. Und es würde mich freuen, wenn alle anderen an meinem Beispiel sehen, dass es sich lohnt, immer am Ball zu bleiben. Ehrenamt ist eine tolle Sache, aber es braucht Beständigkeit.

Interview: Johannes Munzinger

Neue Präsidentin: Christine Mayerhofer (l.) mit Amtsvorgängerin Katrin Pernpointner. −Foto: privat

Christine Mayerhofer neue Inner-Wheel- Präsidentin

Feierliche Amtsübergabe im Oberhaus – Spenden dank Freundschaftsbändern

Es herrschte eine besonders herzliche und freudige Atmosphäre bei diesem Meeting auf dem Oberhaus. Die Mitglieder des Frauen-Service-Clubs Inner Wheel Passau genossen das erste persönliche Treffen nach fast acht Monaten, in denen sich die Freundinnen nur "online" hatten sehen können. Das Grillbuffet von Wirt Josef Feichtinger trug sehr dazu bei, dass es ein rundum gelungener Abend wurde.

In ihrer Ansprache brachte die scheidende Präsidentin Katrin Pernpointner zum Ausdruck, wie enttäuschend es war, alle ihre Pläne und Projekte begraben zu müssen, die dieses Clubjahr besonders machen sollten. Umso herzlicher bedankte sie sich bei Vorstandsmitglied Petra Duscher, die mit ihrer Idee, selbstgeknüpfte Glasperlen-Freundschaftsbänder zu verkaufen, wirklich etwas bewegte und damit für bisher 2500 Euro Spendeneinnahmen sorgte, und bei Clubmeisterin Elisabeth Voglmaier, die den Verkauf der Bänder bei Optik Kaps organisierte und dort auch weiterhin solche Bänder für 10 Euro vorrätig hat. Weiter bedankte sich Katrin Pernpointner bei ihrer Clubsekretärin Sandra Gartz und ihrer Schatzmeisterin Gabriela Altmeppen für ihre Unterstützung mit je einem Blumenstrauß. Ein großes

Dankeschön ging an Tanja Steinhuber, die für die reibungslose Durchführung der Online- Meetings sorgte, an Dr. Andrea Wettstein für die immer wunderschönen Fotos und an Elke Kleinschmidt für die Pressearbeit. Ihrer Nachfolgerin Christine Mayerhofer steckte sie die Präsidentennadel an und übergab ihr damit das Amt, den Club ein Jahr zu führen. Zugleich überreichte sie ihr einen Holzengel, den sie selber von der Distriktspräsidentin bei deren Besuch erhalten hatte.

Präsidentin Mayerhofer stellte ihr Vorstandsteam vor: Pastpräsidentin Katrin Pernpointner, Vizepräsidentin Caroline Kotz, Clubsekretärin Anette Grimm, Clubmeisterin Elisabeth Voglmaier, Schatzmeisterin Gabriela Altmeppen, Clubkorrespondentin Elke Kleinschmidt, Internationaler Dienst Petra Duscher,

Internetbeauftragte Ursula Froschermaier, 1. Delegierte Bärbel Breinbauer, 2. Delegierte Dr. Catherine Combe sowie Dr. Andrea Wettstein und Eva Weidenthaler im erweiterten Vorstand. Als Einstimmung auf ihr Jahresprogramm las die neue Präsidentin den Text "Frederick die Maus" von Leo Lionni vor und legte damit ihren Freundinnen ans Herz, wie wichtig es gerade jetzt ist, Träume zu haben und mit Hoffnung zu leben. Das Motto für ihre Amtszeit kommt von Don Bosco: "Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen". Mayerhofer sagte, sie freue sich auf ein gelingendes, erfülltes Präsidentinnenjahr und danke allen Vorstandsmitgliedern für die Bereitschaft, sie zu unterstützen.

Bio-Nudeln für die Passauer Tafel

Gutes Essen beginnt mit guten Zutaten – nach diesem Motto übergab AOK-Bereichsleiterin und Inner Wheel-Mitglied Monika Schober (links) jüngst schmackhafte Bio-Dinkel-Nudeln an Ute Senff, Vorsitzende der Passauer Tafel und ebenfalls Mitglied beim Passauer Inner Wheel Club.  Die Nudeln, die gleich bei der nächsten „Tafel-Fahrt“ ausgeliefert wurden, stammen aus der Region und weisen durch nachhaltige Landwirtschaft sowie kurze Transport- und Verarbeitungswege eine sehr günstige CO2-Bilanz auf.  Zusammen mit den gesunden und preiswerten Rezeptvorschlägen, ausgearbeitet von den Ernährungsberaterinnen der Gesundheitskasse, lassen sich schnell leckere Gerichte zaubern. Die pandemische Lage hat dazu geführt, dass heuer und im letzten Jahr viele Gesundheitsveranstaltungen mit persönlichen Kontakten ins Wasser fallen mussten, bei denen es ums gesunde Kochen mit einfachen Zutaten gegangen wäre. Da hat die größte Krankenkasse Bayerns beschlossen, das prall gefüllte Nudellager im Keller zu räumen, um ganz unkompliziert für finanziell schwach gestellte Menschen etwas Gutes tun zu können.

Text: Monika Schober

Bild: privat

Foto: Stadt Passau

Ehrung für Gertrud Sebening, IWC Passau

Ehrenmitglied des IWC Passau Gertrud Sebening wurde vom Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder zum Neujahrsempfang 2020 in die Münchner Residenz  eingeladen. Sie wurde dort ausgezeichnet für ihre ehrenamtlichen Leistungen, insbesondere bei der Gründung  vom IWC Passau 1990 und der Gründung der Passauer Tafel 2001, in deren Leitung sie bis zum Jahr 2020 arbeitete.  

Auf Bitten der Staatskanzlei wurde Sebening von Oberbürgermeister Dupper am 25. November 2020 bei einer Feierstunde im Großen Rathaussaal der Stadt Passau das „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“ überrreicht.  

Der gesamte IWC Passau ist sehr stolz und gratuliert herzlich! 

Elke Kleinschmidt, IWC Passau 

Mit schönen Armbändern Licht ins Dunkel bringen

Frauen des Inner Wheel Clubs Passau starten diesen Samstag neue Verkaufsaktion

Der Frauen-Serviceclub Inner Wheel Passau hat sich der Hilfe für soziale Projekte verschrieben. Über die Jahrzehnte seiner Existenz hinweg hat er vielen geholfen: Passauer Tafel, Frauenhaus, Kinderschutzbund, Frühförderung, um nur einige zu nennen. Um die dafür benötigten Gelder einzusammeln, waren die Frauen das ganze Jahr aktiv – vom beliebten Benefiz-Faschingsfest auf Oberhaus im Februar bis zum Ganserlessen im November und dem Verkauf selbstgebundener Adventskränze im Dezember. Fast allen Aktivitäten haben die Corona-Schutzmaßnahmen einen Riegel vorgeschoben, die Kassen sind leer – aber Hilfe wird eher noch mehr benötigt als zuvor! Also was tun? Mitglied Petra Duscher hat sich durch eine Aktion der Vereinten Nationen anregen lassen: Aus Tschechien hat sie echte böhmische Glasperlen besorgt und aus dem monatlichen Treffen des Clubs, einem echten Mädel-Abend, einen Mädel-Fädel-Abend gemacht. Fleißig wurden die korallenroten oder stahlblauen Perlen auf elastische Schnüre gefädelt, als Glücksbringer eine grüne Perle mit einem Glücksklee in die Mitte – und fertig waren Armbänder, die als Mitbringsel oder kleine Freundschaftsgabe perfekt sind. Ihr Geheimnis: Die Farbe, mit der sie umhüllt sind, lässt sie im Dunkeln leuchten. Und so sollen sie auch ins Dunkel vieler Menschen etwas Licht bringen, wenn sie gekauft werden:

Für 10 Euro liegen sie ab diesem Samstag bei der Club-Präsidentin Katrin Pernpointner in ihrem Geschäft „LIVINGART“ am Rindermarkt zum Verkauf bereit. Die fleißigen Frauenvon Inner Wheel hoffen sehr auf regen Verkauf. Mit den schönen Armbändern kann man vielen Freundinnen und Freunden, die man jetzt kaum treffen kann, zeigen, dass man an sie denkt und ihnen Glück wünscht in dieser schwierigen Zeit. Manchmal ist es sehr leicht, etwas Gutes zu tun.  

Foto: Dr. Andrea Wettstein

Inner Wheel Club im Hildegard-Pfaffinger-Foyer der EW 

Sozialfonds des IWC Passau weiht mit EW-Spitze Gedenktafel ein

Es war ein schönes und heiteres Treffen des Inner Wheel Clubs, das auf Einladung von Rosemarie Weber, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Wochen, im Hildegard-Pfaffinger-Foyer und im neuen Konzertsaal der EW stattfand. Anlass der Einladung war eine Spende von 10.000 Euro aus dem Vermächtnis der im vergangenen Jahr verstorbenen Hildegard Pfaffinger, Gründungsmitglied des Frauen-Service-Clubs Inner Wheel Passau. Die langjährige Liebe Hildegard Pfaffingers zu den Europäischen Wochen erhält nun ein Gesicht im Begegnungszentrum für die Gäste der Europäischen Wochen. Mit herzlichen Worten bedankte sich Rosemarie Weber für die großzügige Spende, die in diesen für  das Kunstgeschehen so schwierigen Zeiten ganz besonders geschätzt und gewürdigt wird. Zum Gedenken an die Spenderin wurde eine goldene Plakette präsentiert. Rosemarie Weber überreichte diese an Tanja Steinhuber, Vorsitzende des Inner Wheel Hilfswerks sowie an die ehemalige Vorsitzende Brigitte Repa und IWC Past Präsidentin Marion Panosch. Mit Unterstützung von Dr. Carsten Gerhard, dem künstlerischen Leiter der EW, wurde die Plakette so angebracht, dass sie jedem, der den Konzertsaal betritt, gleich ins Auge fällt.

Im Anschluss stellte Dr. Carsten Gerhard in einem lebhaften und ansprechenden Vortrag das neue Programm der Europäischen Wochen vor, die als eine der wenigen in Bayern ihr Festival nicht haben ausfallen lassen, sondern es – wenn auch reduziert – mit großem Arbeitsaufwand auf den Herbst dieses Jahres, 11. September bis 4. Oktober, verschoben haben. Dr. Gerhard sprach in unmittelbarer Nähe eines mannshohen Modells des traditionellen und allseits beliebten EW-Engels, der nun wieder Symbol des musikalischen Lebens in Passau ist. Kleinere Versionen des Engels werden – von Sponsoren erworben – die freizuhaltenden Sitzplätze markieren und für ein wenig zusätzliche Einkünfte sorgen. Gebuchte Tickets der stattfindenden Veranstaltungen gelten weiter. Interessierte sollten bald Karten buchen, denn das Angebot ist natürlich knapper als sonst. Das Programm steht im Internet: http://ew-passau.de/perspektive-68-festspiele-europaeische-wochen/ und liegt nun auch gedruckt vor, z.B. in der Kartenzentrale im Nibelungenplatz 5 in Passau, Telefon 0851-560 96-26, E-Mail: kartenzentrale@ew-passau.de.

Die Inner-Wheel-Damen stießen mit der EW-Leitung auf eine erfolg- und genussreiche Festivalsaison an und nutzten den Abend für lebhafte Gespräche. 

Gedenken an die Spenderin:

Marion Panosch (l.), Dr. Andrea Wettstein (v.r.), Rosemarie Weber, Brigitte Repa und Tanja Steinhuber

Foto: Privat

Holzbänke für den Beerengarten der Grundschule Aicha v. W.

Angeregt durch den Artikel der PnP über unsere InnerWheel-Baumpflanzaktion in der Grundschule Aicha v. W. spendete der Bäcker des Ortes Holz, aus dem der Schulgärtner schöne Sitzbänke für die Pause an der frischen Luft im neuangelegten Beerengarten baute.

Foto: Johannes Drexler 

Apfelbaum und Beerensträucher für Grundschule Aicha vorm Wald

Innerwheel-Club Passau setzt Aufruf des UNO-Generalsekretärs in die Tat um

Aicha v. W. Die 47 Mitglieder des Innerwheel-Clubs Passau, setzten das Jahresthema von Innerwheel-International „Together we can“ in die Tat um und folgten dem Aufruf von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, der beim Klimagipfel im September 2019 forderte, nicht nur zu reden, sondern konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel zu unternehmen und spendeten für die Grundschule Aicha vorm Wald einen Apfelbaum und verschiedene Beerensträucher, wie Johannis-, Stachel-, Heidel-, Josta- und Himbeere. Innerwheel ist eine der größten unabhängigen internationalen Frauen-Serviceorganisation weltweit. Der erste Club wurde bereits 1924 von der Britin Margarette Golding in Manchester gegründet. In Deutschland gibt es 80 Clubs, einer davon existiert in Passau mit 47 Frauen, dessen Zielsetzung ist die Pflege der Freundschaft untereinander, soziales Engagement und die Förderung der Internationalen Verständigung. Die Idee, an der Grundschule Aicha vorm Wald einen Apfelbaum zu pflanzen und einen kleinen Beerengarten anzulegen, kam von der Passauer Club-Präsidentin Monika Schober unterstützt von Clubsekretärin Caroline Kotz, die in Personalunion auch Rektorin der Grundschule Aicha vorm Wald ist. Die Pflanzaktion hätte eigentlich schon im März erfolgen sollen, ist aber den Coronabedingten Ausgangsbeschränkungen und der Einstellung des Schulbetriebs zum Opfer gefallen. Nachdem diese wieder langsam anläuft, bereiteten die Männer des Bauhofes der Gemeinde Aicha vorm Wald die Pflanzfläche entsprechend vor und pflanzten unter Mithilfe der Schülerinnen und Schüler der 1. und 4. Klasse, die 2. und 3. Klasse kommen erst wieder nach den Pfingstferien zurück an die Schule, den Apfelbaum und die Beerensträucher. Bei der offiziellen Übergabe durften aus Hygiene- und Abstandsgründen nur drei Schüler dabei sein, was Rektorin Caroline Kotz bedauerte, denn sie hatte für diese Aktion ein kleines Schulfest geplant. Sie dankte Bürgermeister Georg Hatzesberger für die Unterstützung der Pflanzaktion durch den gemeindlichen Bauhof, aber auch dem Innerwheel-Club Passau, dass „ihre Schule“ mit der Spende eines Apfelbaums und einiger Beerensträucher bedacht wurde.

Neben Rektorin Caroline Kotz (links neben dem Apfelbaum) und Bürgermeister Georg Hatzesberger freuten sich auch einige Schulkinder über den Apfelbaum und die Beerensträucher, von denen sie sicher dieses Jahr noch ernten können.

Text und Foto:  Hans Schauer

„Jazz-Frühschoppen“ Int. Frauentag

Am Weltfrauentag, dem 8. März, fand ein Benefiz-Jazzfrühschoppen statt, welcher

von Freundinnen aus „Inner Wheel Club Passau“, „Soroptimisten Int.“ und „Ladies Circle“ zugunsten des Kinderschutzbundes organisiert wurde.

Mit gut gelaunten Gästen erlebten 172 Teilnehmer einen wunderschönen Jazzfrühschoppen auf „Das Oberhaus“, der musikalisch von der Band "Schumann's Revival" mit Julia Stern, Markus Birner und Freunden umrahmt wurde.

Kulinarisch wurden wir von Josef Feichtinger mit einem kalt-warmen Buffet bestens versorgt.

Von den 27€ Eintrittsgeld  gingen 10€ als Spende an den Kinderschutzbund. 

Eine wunderbare Idee! 

Auf dem Foto: Die Band "Schuhmann's Revival" mit Julia Stern, Markus Birner und Freunde.

Foto: Toni Scholz

Besuch der Distriktpräsidentin aus Dresden 

Inner Wheel Distriktpräsidentin Christine Unruh-Lungfiel war zu Gast beim Februarmeeting des Inner Wheel Clubs in Das Oberhaus, Passau. Die Passauer Inner Wheel Damen verfolgten interessiert den Vortrag über die inneren Strukturen der Inner Wheel-Organisation. Auch der kurzfristige Aufruf für eine Spende an die Brandopfer in Australien fand sofort Gehör. Die Gelder sollen insbesondere für die Ausstattung der tapferen Feuerwehrleute eingesetzt werden, da sich diese  überwiegend privat mit Schutzkleidung ausstatten müssen. Wir können eine schöne Summe auf das Hilfskonto überweisen und so die Hilfsleistung von Inner Wheel Deutschland stärken.

von links: Distriktpräsidentin Christine Unruh-Lungfiel, Präsidentin IWC Passau Monika Schober

Foto: Dr. Andrea Wettstein

Spuken zugunsten der Tafel

Auch 2020 ein ausverkauftes Haus - Unser Benefizfasching zugunsten der Passauer Tafel auf Das Oberhaus ist mittlerweile eine feste Institution im Passauer Faschingstreiben. Nach den Klängen von Camera-DJ Heinz tanzten Geister, Hexen, Vampire (und Vampirjäger), weiße Frauen, Fledermäuse und andere Gruselfiguren bis in die späte Nacht. Für kurzweilige Unterhaltung sorgte die Büchelberger Prinzengilde, eine Maskenprämierung sowie der Time Warp  einer Gruppe aus der Rocky Horror Picture Show rund um Präsidentin Monika Schober.

v.l. Marion Panosch, IWC Präsidentin Monika Schober, David Salewski (Präsident Rotaract Passau), Bettina Denz (Präsidentin Soroptimisten Passau), Katrin Pernpointner

Foto: Toni Scholz

InnerWheel Club (IWC) Passau unterstützt integratives Musikprojekt

Music of Hope, so heißt das Projekt, für das Vertreterinnen des Inner Wheel Clubs Passau einen Spendenscheck über 1.020 Euro an Barbara Blumenstingl, Leiterin der Städtischen Musikschule Passau überreichen konnten. „Die Zielsetzung, unter der das Projekt läuft, hat uns einfach überzeugt“, so Tanja Steinhuber, Vorsitzende des Inner Wheel Hilfswerks. Musik ist eine internationale Sprache, die auch verstanden wird und Menschen zusammenführt und miteinander agieren lässt, wo sprachliche Barrieren eine verbale Verständigung noch erschweren, stellt der Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen fest. Davon ausgehend versucht das Projekt in Kooperation mit Passauer Grund-, Haupt- und Realschulen sowie dem Kinderschutzbund Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sonst den Weg zur intensiveren musikalischen Bildung nicht finden können. Integration und Inklusion werden dabei großgeschrieben. Beispielsweise wird die Bildung von Sing- und Instrumentalgruppen durch hochqualifizierte Lehrkräfte der Städtischen Musikschule gefördert. Der Inner Wheel Club engagiert sich seit der Gründung im Jahr 1990 ehrenamtlich für soziale Projekte in der Region und international. Der Förderung von Frauen und Kindern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Foto: Erich Geilinger

Von links: Elisabeth Kratzer, Erich Geilinger, Barbara Blumenstingl, Tanja Steinhuber, Doris Bauer, Pankraz Freiherr von Freyberg, Monika Schober 

Der Inner Wheel Club Passau unterstützt das Frauenhaus

Kinder tollen lachend und unbeschwert durch einen großzügig angelegten Garten. Bälle fliegen durch die Luft. Eine Situation, die selbstverständlich anmutet. Nicht aber für diese Kinder. Außerhalb des beschützten Gartens sind sie und ihre Mütter bedroht von Gewalt. Das Frauenhaus ist ein Segen für Mutter und Kind. Es bietet Platz für 10 Frauen und ihre Kinder in Not. Die Warteliste ist lang. Der Ort der Zuflucht wurde 2017 unter der Regie von Hildegard Stolper überaus durchdacht entworfen und aus Spendengeldern neu erbaut. Das Frauenhaus muss rund 40.000 EUR im Jahr selbst aufbringen, da öffentliche Mittel lediglich 90 Prozent der laufenden Kosten decken. Da helfen auch private Spenden. Eine Inner-Wheel-Freundin und ihr Mann baten anläßlich ihrer Silberhochzeit um eine zweckgebundene Spende an Inner Wheel. Das Spendengeld von 4.500 Euro konnten Brigitte Repa und Monika Schober vom Inner Wheel Club Passau jetzt an die 1. Vorsitzende des Frauenhauses übergeben. „Jede Spende ist herzlich willkommen“, freut sich Hildegard Stolper.

Von links: Monika Schober Präsidentin IWC Passau, Hildegard Stolper 1. Vorsitzende Frauenhaus Passau, Selina Wagner Sozialpädagogin, Brigitte Repa Vorsitzende Hilfswerk IWC Passau, Anja Mühlberger Sozialpädagogin

Führungswechsel beim Inner Wheel Club Passau

In der bezaubernden Gartenanlage des Klosterbergs übergab Marion Panosch den Führungsstab an Monika Schober.  Diese zollte ihrer Vorgängerin höchsten Respekt für ein großartiges und perfekt organisiertes Clubjahr, dessen Höhepunkt der Benefizfasching auf „Das Oberhaus“ war. Unter dem Jahresmotto „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ will Monika Schober den Austausch nach innen und außen stärken. „Die menschliche Entwicklung im Dialog ist mir ein Herzensanliegen“, so Monika Schober. Der Inner Wheel Club mit 46 Mitgliedern engagiert sich lokal und international für Frauen und Kinder. Er unterstützt soziale Projekte wie die Passauer Tafel, das Frauenhaus, den Kinderschutzbund sowie Patenschaften für Kindergarten- und Waisenkinder in Kenia.

Marion Panosch übergibt das Amt der Präsidentin an Monika Schober

Inner Wheel Club Passau im BayernLab in Vilshofen an der Donau

Das monatliche Treffen der Inner-Wheel-Damen fand im neuen IT-Labor des Freistaates Bayern in Vilshofen an der Donau statt. Verena Gubisch, Mitarbeiterin am BayernLab, präsentierte die aktuelle Entwicklung der Digitalisierung im täglichen Leben. 3D-Drucker, Video-Konferenzsystem, kostenloses BayernWLAN, virtuelle Realitäten und Lego-Roboter ließen die 12 Damen staunen, wie weit die digitale Transformation das tägliche Leben bereits beeinflusst. Beeindruckt zeigten sich die Damen vom barrierefreien Konzept des IT-Labors, dem begehbaren Server-Raum und dem Microsoft Surface Hub, einem überdimensionalen Tablet-PC mit 84“ Bildschirmdiagonale (ca. 2,5 mBildschirmoberfläche) und 4K-Auflösung, der auch als Video-Konferenzsystem dient. Nach einer kurzen Vorstellung des BayernLabs durch Verena Gubisch im Video-Konferenzraum testeten die Mitglieder des Passauer Inner Wheel Clubs die ausgestellten Exponate, besuchten die bayerischen Königsschlösser in der virtuellen Realität, surften dreidimensional mit Google Earth um die Welt, waren fasziniert vom Minicomputer Raspberry pi, mit dem Kinder spielend das Programmieren lernen, und den 3D-Druckern in Aktion. Präsidentin Marion Panosch bedankte sich bei Verena Gubisch mit einem Blumenstrauß.

Inner Wheel Club Passau zu Besuch beim BayernLab in Vilshofen

Spargelessen für den guten Zweck

Die Damen des Inner Wheel Club Passau haben zum traditionellen Benefiz-Spargelessen in die Räume der Innsteg Gastronomie eingeladen und viele Gäste aus den Passauer Service Clubs ließen sich das von Alois Zwislsberger und seinem Team in Variationen zubereitete Königsgemüse für den guten Zweck schmecken. Präsidentin Marion Panosch bedankte sich bei den Gästen der Passauer Rotary Clubs, den Soroptimistinnen und den Damen vom Ladies Circle für ihr Kommen, erinnerte an die im Verlauf der letzten Zeit gemeinsam erfolgreich durchgeführten sozialen Projekte und zitierte den fränkischen Sternekoch Alexander Hermann mit seinen Tipps zur Spargelzubereitung. Die angeregten und lebhaften Tischgespräche waren ein untrügliches Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit und des vorzüglichen Spargels. Der Erlös des geschmackvollen Abends wird über das Hilfswerk des Inner Wheel Clubs Passau in bewährter Weise für soziale Zwecke in Passau verwendet werden.

Präsidentin Marion Panosch begrüßt die Gäste beim traditionellen Spargelessen des IWC

Finanzspritze für die Arbeit des Kinderschutzbundes

Inner-Wheel-Präsidentin überreicht Spendenscheck

Julia Stern, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Passau, freute sich nicht nur über den Besuch von Marion Panosch, Präsidentin des Inner Wheel Clubs Passau, und von Brigitte Repa, der Vorsitzenden des Inner Wheel Hilfswerks, sondern auch sehr über ihr Mitbringsel, einen Scheck über 1.800 Euro. „Die immens wichtige Arbeit des Kinderschutzbundes kostet, bei allem Engagement von Ehrenamtlichen, viel Geld. „Und gerade in diesem Jahr, wo insgesamt die Spenden an den Verein zurückgegangen sind, schätzen wir die stete Unterstützung des Inner Wheel Clubs sehr“, sagte sie. Von dem gespendeten Geld gehen 800 €uro an das größte Projekt des Kinderschutzbundes, die „Ferien im Schloss“. Weitere 500 € gehen an den sogenannten „Begleiteten Umgang“. Damit ermöglicht der Kinderschutzbund Kindern getrennt lebender Eltern, auch in schwierigen Situationen mit Vater und Mutter Kontakt zu halten.  2018 wurden 62 Familien so begleitet. Noch einmal 500 € unterstützen Familienpaten – ausgebildete Familienpaten begleiten über einen begrenzten Zeitraum Familien und helfen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen z.B. bei der Kinderbetreuung, bei Hausaufgaben oder Behördengängen. So leistet der Familienpate Hilfe zur Selbsthilfe. Insgesamt erreichte der Kinderschutzbund 2018 mit seiner Arbeit 3256 Kinder.

Spendenübergabe an Julia Stern vom Kinderschutzbund

Inner Wheel unterstützt Passauer Tafel

2.500 Euro für bedürftige Bürger

Marion Panosch, Präsidentin des Inner Wheel Clubs Passau, und Brigitte Repa, Vorsitzende des Inner Wheel Hilfswerkes, hatten Grund zur Freude, weil sie Freude bereiten konnten: Der Leiterin der Passauer Tafel Ute Senff übergaben sie einen Scheck über Euro 2.500. In der Tafel ist man sehr froh über diese Spende. Denn mit dem Geld wird die Arbeit für Bürger unterstützt, die dringend Hilfe benötigen. Die Tafel mit ihren 85 ehrenamtlichen Helfern verteilt in den Räumen der Caritas an der Donaulände Waren, die ihnen von Supermärkten zur Verfügung gestellt werden, an Bedürftige. 220 Personen haben zurzeit einen Ausweis für die Passauer Tafel, den das Passauer Sozialamt ausstellt. Wöchentlich werden so 520 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt. „Mit dieser Hilfe werden wir einem unserer Clubziele, dem sozialen Engagement, gerecht“, freut sich Marion Panosch. Die Spende stammt aus dem Erlös des diesjährigen Benefizfaschings auf dem Oberhaus, den der Inner Wheel Club nun schon zum dritten Mal veranstaltet hat. Wegen des großen Erfolges wird auch im kommenden Jahr wieder ein Benefizfasching stattfinden. Faschingsfreunde und Tanzbegeisterte können sich den 1. Februar 2020 schon vormerken: Feiern für einen guten Zweck!

Spendenübergabe an die Passauer Tafel

Inner Wheel Club Passau zu Gast bei Edeltraud Göpfert

Einen kurzweiligen und sehr informativen Atelierbesuch erlebten die Mitglieder des Inner Wheel Club Passau bei Edeltraud Göpfert in der Nähe von Vilshofen an der Donau.

Dr. Edith Rabenstein nannte sie „die Vielseitige“, ihr Entwurf der „Tanzenden“ wurde zur Trophäe für den Kulturpreis des Landreises Passau und ihre Skulpturen stehen heute prominent am Stadtplatz Vilshofen an der Donau, am Eingang der Fußgängerzone und am Klinikum in Passau oder im neuen Wasserwerk von „Waldwasser“ in Moos. Ihre Inspiration findet sie in der Natur, bei ihren Hunden und ihrer unmittelbaren Umgebung.

Edeltraud Göpfert erzählt lebendig und leidenschaftlich von ihren zumeist figürlich, leicht überzeichneten Schöpfungen aus Bronze, Stein, Glas oder auch Silikon. Anhand von Modellen beschreibt sie den Entstehungsprozess eines Werkes. „Wachs ist mein Material, ich will bis zum letzten Handgriff alles in der Hand haben“ sagt sie. Aus anthrazitgrauen harten Wachsplatten entstehen faszinierende Skulpturen. Dabei seien die Formen nie perfekt, sondern eher einfach und werden dann nachgearbeitet.

Atelierbesuch bei Edeltraud Göpfert

Die Tafel - Ein Spiegel der Gesellschaft

Nach fast 20 Jahren bei der Passauer Tafel nimmt Gründungsmitglied Gertrud Sebening ihren Hut. Die Inner Wheel Freundin erläutert im PNP-Interview die Entwicklung der Tafel über die Jahrzehnte.

Inner Wheel Club engagiert sich für Präventionsarbeit mit Kindern - Nationale Repräsentantin bedankt sich für Unterstützung

Der Service-Club Inner Wheel Passau (IWC Passau) engagiert sich in vielen Bereichen der sozialen und karitativen Arbeit, und immer liegt ihnen das Wohl der kommenden Generationen am Herzen. Deshalb freute sich Präsidentin Marion Panosch besonders über ein Schreiben ihrer „Chefin“ auf Bundesebene, der nationalen Repräsentantin Elke Charlotte Kessel, die sich bedankte, dass der Passauer Club finanziell die Erarbeitung eines Konzepts unterstützt, das Kinder stark machen will, möglichst bevor sie mit sexuellem Missbrauch konfrontiert werden. „In einem Theaterstück für Kinder der 3. und 4. Klassen, ihre Eltern und Pädagogen erfahren die Kinder, was sexueller Missbrauch ist und dass jeder Mensch das Recht hat, NEIN zu sagen nach dem Grundsatz ‚MEIN KÖRPER GEHÖRT MIR‘. Wir wissen, wie notwendig die Stabilisierung des Selbstwertgefühls von Kindern ist, wie konkrete Handlungsmaxime stark machen und in problematischen Situationen helfen können.“ Bundesweit wurde die Arbeit der Hamburger Initiative „Dunkelziffer. e.V.“  mit 10.200 € unterstützt. Die Passauer IWC-Freundinnen freuen sich auf weitere Berichte über dieses wichtige Projekt.

IWC-Benefizfasching am 9. Februar 2019

"Bühne frei!" Es war ein rauschendes, ausverkauftes Fest: Der Faschingsball im zauberhaft dekorierten Oberhaus mit wunderbarem Buffet, guter Musik und jede Menge Spenden für die Passauer Tafel. Der Inner Wheel Club Passau hatte zum mittlerweile dritten Mal zum Benefizfasching über den Dächern Passaus geladen. Eine bunt gekleidete Schar an Gästen ist der Einladung des Serviceclubs gerne gefolgt. Sogar die Büchelberger Prinzengarde schaute mit einem spektakulären Auftritt vorbei. Camera-DJ-Legende Heinz brachte den Tanzboden zum Brodeln.

Fantasievolle Kostüme beim Inner Wheel Benefizfasching 2019

Kränze für den guten Zweck

Es ist eine nun schon jahrzehntealte Tradition: Im November binden die Inner-Wheel-Frauen Adventskränze, voller Phantasie und mit allem, was ihre spätherbstlichen Gärten hergeben: immergrüne Zweige, Baumzapfen, getrocknete Blüten, rote Beeren. In der Obstverkaufsstelle am Klosterberg sind sie immer schnell ausverkauft. Auch die beliebten Marmeladen und Gelees aus eigener Küche werden angeboten. Das eingenommene Geld unterstützt die Sozialprojekte von Inner Wheel im Passauer Raum: Passauer Tafel, Frauenhaus, Kinderschutzbund, Caritas-Frühförderung u.v.m.

Inner-Wheel-Freundinnen und Gäste beim Kränzebinden am Klosterberg

Inner-Wheel-Frauen feiern mit Gästen

Ein halbes Jahrhundert Inner Wheel in Deutschland

Zu ihrem traditionellen Benefiz-Entenessen konnten Passaus Inner-Wheel-Frauen in diesem November wieder viele liebe Gäste begrüßen. Präsidentin Marion Panosch freute sich über die zahlreich erschienenen Rotarier des Passauer RCs samt ihrem Präsidenten Prof. Dr. Grimm und seiner Frau und über die Teilnehmerinnen von Soroptimist International mit ihrer Präsidentin Bettina Denz. Auch die niederländischen Gäste von Soroptimistin Ankie Visschers, Riet und Harry Scholten aus 's-Hertogenbosch waren hochwillkommen. Herzlich begrüßt wurden die Vertreterinnen des Passauer Frauenhauses mit ihrer Vorsitzenden Frau Stolper, des Kinderschutzbundes mit stellvertretender Vorsitzenden Barbara Burgstaller und der Passauer Tafel, vertreten durch IW-Freundin Gertrud Sebening. Getreu dem Motto „Gutes essen – Gutes tun“ genossen alle die hervorragend resch gebratenen Enten im Gasthaus Spetzinger in Salzweg. Jeder Gast zahlte zusätzlich eine Spende für die sozialen Projekte des Passauer Inner-Wheel-Clubs, deren Vertreter durch ihre Teilnahme an diesem Abend die Spendensumme sogar noch erhöhten. Dass man auch die Not in anderen Regionen der Welt bei Inner Wheel nicht vergisst, wird durch die Teilnahme an dem IW-Projekt „Asante“, der Übernahme von Kindergartenpatenschaften in Kenia, unterstrichen.

In ihrer Begrüßungsrede machte die Präsidentin Marion Panosch ihre Gäste darauf aufmerksam, dass an diesem Abend der IWC Passau die besondere Freude habe, ein Jubiläum feiern zu können, da es Inner Wheel nun seit einem halben Jahrhundert in Deutschland gibt. Am 26. November 1968 wurde der erste deutsche Inner-Wheel-Club in Lübeck gegründet, auf Initiative eines dänischen Inner-Wheel-Clubs. Offensichtlich, so die Präsidentin, sei die Zeit damals auch in Deutschland reif gewesen für ein eigenständiges Engagement von Frauen, die sich für die Ideale der Freundschaft, insbesondere auch der internationalen Freundschaft, und für die Schwachen in den Gesellschaften einsetzen wollten – und dies seien Ideale, die auch heute an ihrer Aktualität nichts eingebüßt hätten.

Präsidentin Marion Panosch mit Gästen befreundeter Serviceclubs beim Benefizentenessen

Distriktpräsidentin Christine Altona bei Inner-Wheel-Club Passau Unterstützung für Kindergarten-Projekt in Kenia

Christine Altona ist die Präsidentin des größten deutschen Distrikts des International Inner Wheel Clubs, des Distrikts 88, der außer Bayern auch Thüringen und Sachsen umfasst und zu den mitgliederstärksten Distrikten zählt: Fast 1.400 Frauen arbeiten in diesen Serviceclubs für soziale Zwecke und pflegen ihre Freundschaft, lokal, überregional und auch international. Bei ihren Besuchen vor Ort lernt sie viele Facetten der Clubs kennen. Nach Passau kam sie mit einer großen Bitte und mit einem großen Lob: Frau Altona äußerte sich begeistert über die deutlich spürbare Harmonie des Clublebens und das vielseitige und anregende Programm der derzeitigen Passauer Club-Präsidentin Marion Panosch. Einige Vorstandsmitglieder lernte sie schon bei einem vorbereitenden Kaffeetrinken im „Oberhaus“ kennen. Hier konnte sie auch schon ihr Herzensanliegen vorbringen und um Unterstützung für das Projekt „Asante e.V.“ werben, das das Inner-Wheel-Mitglied vom Club Oberfranken, Christine Rottland, seit langer Zeit in Kenia voranbringt. Um sozial schwachen Kindern in diesem Entwicklungsland Chancen auf Bildung zu ermöglichen und damit langfristig die Entwicklung Kenias zu fördern, hat sie federführend einen durch Spenden finanzierten Kindergarten bauen lassen. In der dort traditionellen Lehmbauweise wurde er von heimischen Arbeitern errichtet und beherbergt jetzt 30 Kinder. Aber 20 mal mehr Kinder warten auch auf so einen Kindergartenplatz. Deshalb soll es ein zweites Gebäude geben. Dafür werden wieder viele Spenden gebraucht. Club-Präsidentin Marion Panosch versprach, im Club die Möglichkeiten einer Unterstützung zu besprechen.

Die Club-Präsidentin bedankte sich herzlich für die interessante Führung und lud Besuch und Mitglieder zu geselligem Beisammensein ein.

von links: IWC-Past Präsidentin Dr. Catherine Combe, IWC-Distriktpräsidentin Christine Altona, IWC-Präsidentin Marion Panosch

Ausstellung "JUNGE KUNST" der Sparkasse Passau

Das Auswärtsmeeting am 18. September 2018 führte die Damen des Inner Wheel Clubs Passau in die wunderschön renovierte St. Anna Kapelle. Dort ist noch bis 14.10.2018 eine beachtenswerte Ausstellung "JUNGE KUNST" zu sehen. Diese resultiert aus einem bereits seit 1996 laufenden Kunstprojekt der Sparkasse Passau. Die Exponate stammen von drei Künstlerinnen und Künstlern aus dem Dreiländereck: Barbara Muhr aus Niederbayern, Pavel Klima aus Südböhmen und Julia Heinisch aus Oberösterreich. Sie setzten sich in dem einzigen niederbayerischen Kunstwettbewerb unter 79 Einsendungen als Gewinner durch. Die Ausstellungsleiterin des Kunstvereins und Jurymitglied Verena Schönhofer geleitete die Inner Wheel Gruppe fachkundig durch die vielfältige Komposition aus Bildern, Skulpturen, Wandbehängen und Installationen.

Verena Schönhofer und IWC-Präsidentin Marion Panosch

Inner Wheel Club & Verena Schönhofer bei der Ausstellung "JUNGE KUNST"

Marion Panosch neue Inner-Wheel-Präsidentin

Rückschau und Ausblick auf erfolgreiche Club- und Sozialarbeit

Der internationale Frauen-Service-Club kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Elisabeth Kratzer erinnerte an die Höhepunkte des geselligen Clublebens und der sozialen Arbeit: 

Es gibt nun nicht nur ein aktuelles Mitgliederverzeichnis in Papierform, sondern auch eine neue Homepage, mit der Inner Wheel  jetzt im Internet präsent ist. Für die sehr gelungene digitale Dokumentation des Clubleben bedankte sich die Präsidentin herzlich bei Clubsekretärin und Internetbeauftragten Monika Schober.

Neben den traditionellen Enten- und Spargelessen – immer mit Spendenbeitrag für die Sozialarbeit – hat auch der Besuch der Distriktspräsidentin Manuela Hiller von Gaertringen-Krapf beim Weihnachtsmeeting zum Gemeinschaftserlebnis beigetragen. Das war in besonderem Maße auch charakteristisch für die wunderschöne, perfekt geplante Clubreise in die Region Schliersee/Tegernsee.

Der Erfolg des Benefiz-Faschingsballs auf Oberhaus 2017 wurde dieses Jahr wiederholt. Der Club ist dabei, diese rauschende Party im Passauer Eventkalender zu etablieren und hat große Freude daran.

Die neu erarbeitete Sommerserenade im Haus von Mitglied Elisabeth Träger-Kienböck war ein großer Erfolg – musikalisch, im Feedback der vielen Gäste und sozial: Mit 1.000 € kann, wie vom Leiter der Kreismusikschule Kurt Brunner erbeten, sein Projekt einer Keyboard-Klasse unterstützt werden, und es bleibt zusätzlich noch ein größerer Betrag für das Hilfswerk des Clubs.

Die Präsidentin bedankte sich beim gesamten Vorstand und allen Mitgliedern für die vielfältige Unterstützung. Besonders freute sie sich auch über die weiter gepflegten Kontakte zu den anderen Frauen-Serviceclubs, den Soroptimistinnen und dem Ladies‘ Circle.

Anschließend  wurde mit dem Anstecken der Präsidentennadel die neue Präsidentin Marion Panosch in ihr Amt eingeweiht. Sie bedankte sich bei Elisabeth Kratzer mit einem Fotobuch über die Events des vergangenen Clubjahres für ihre Leistungen als Präsidentin und für die Ausrichtung des Übergabemeetings. Das von ihr ausgewählte Jahresmotto heißt „Regional handeln – gobal helfen“. Neben den bewährten lokalen Projekten wie z.B. der Tafel, dem Frauenhaus, dem Kinderschutzbund u. Ä. soll in diesem Jahr Kindern in Kenia geholfen werden durch das „Asante-Projekt“, bei dem Clubs Patenschaften für Kindergartenkinder oder Waisenkinder übernehmen, um ihnen so Ernährung und Bildung zu ermöglichen.

Voller Vorfreude stellte Präsidentin Marion Panosch das Programm des kommenden Clubjahres vor, das vielfach an Bewährtes anknüpft, aber auch eigene Akzente setzt und Neuerungen enthält.

So wird schon im September von der Ausstellungsleiterin des Kunstvereins, Verena Schönhofer, durch die Ausstellung „Junge Kunst“ , ein Projekt der Sparkasse Passau, in der Anna-Kapelle geführt.   

Bei weiteren Vorhaben wird die Herkunft der neuen Präsidentin aus Vilshofen deutlich: Der Leiter der Stadtgärtnerei Hermann Scheuer, der einen Vortrag über die „Entwicklung der Gartenkultur in Passau“ halten wird, ist aus Sandbach, ähnlich wie die Künstlerin Edeltraud Göpfert, deren Atelier, zwischen Sandbach und Vilshofen liegend, besichtigt werden wird. Weiter ist eine Besichtigung des BayernLAB in Vilshofen geplant und eine Clubreise nach Linz, wo man das Musical „Ragtime“ sehen will. In Zwischenmeetings soll auch die kulinarische Passauer Szene gemeinsam erforscht werden. Bei dem reichhaltigen, von den Mitgliedern selbst erstellten Buffet  gaben diese Ausblicke reichlich Stoff für Unterhaltung und für Vorfreude auf die kommenden Monate. Gemeinsam feiern und gemeinsam für die Unterstützung Bedürftiger arbeiten ist ein Prinzip, das Freude schafft.

Der Sommer kann so schön sein...

Es war zweifelsohne das Highlight im Inner Wheel Club Jahr 2017/18 unter der Präsidentschaft von Elisabeth Kratzer. Eine Sommerserenade im Garten von Inner Wheel Mitglied Elisabeth Träger. Von der Klassik bis zur Moderne zog sich der Reigen an verschiedensten Musikrichtungen an diesem lauen und romantischen Sommerabend, der seinem Namen alle Ehre bereitet hat. Die grandiose Stimmung tat das ihrige. Bei toller Musik und einer kulinarischen Vielfalt, die ihres gleichen sucht, und das alles mit Liebe vorbereitet und kredenzt durch die Mitglieder des Inner Wheel Clubs Passau, bürgten für einen tollen Abend. Romantische Musik zum Sonnenuntergang, die Mondscheinsonate zu vorgerückter Stunde, „Claire de Lune“, „Fly me to the moon“, Herz was willst Du mehr! So waren sich alle Gäste einig, es war ein unvergesslicher und unvergleichlicher Abend für einen wirklich guten Zweck, nämlich der Unterstützung der Keyboard Klasse an der Landkreis Musikschule. Mit diesem Geld soll Kindern und Jugendlichen ein wunderbarer und möglichst einfacher Weg zur Musik bereitet werden. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, denen originär dieses Angebot nicht offen steht.

Möglich wurde das Ganze nur durch das konzertante Mithelfen vieler Inner Wheel Freundinnen, Vertretern des Rotary Clubs Passau und der gigantischen Hilfe durch das Ehepaar Elisabeth und Dr. Jurka Träger. So wurde Präsidentin Elisabeth Kratzer nicht müde diese großartige Leistung stets zu betonen bei ihrer schönen und launigen Begrüßung. Sie selbst hat dabei nicht minder großes Engagement eingebracht, was in der Summe schließlich zu diesem unvergesslichen Abend führte.

Es wurde bis tief in die Nacht musiziert, geplaudert, genossen und Freundschaft gepflegt. Die servierten Gaumenfreuden ließen dies leicht gelingen. Ein Sommerfest, das seines Gleichen sucht und wie es die Präsidentin so schön in ihrer Rede betonte, „es muss keinesfalls der Vergleich mit der Berliner Waldbühne gescheut werden“.

Ein Abend der lange in bester Erinnerung bei den über 100 Besuchern bleiben wird. So geht gutes Tun…

Inner Wheel Club - Tag der guten Tat 2018 - mit nur einem Euro lässt sich viel bewirken

Die 228 Inner Wheel Serviceclubs in Deutschland engagierten sich auch in diesem Jahr am 10. Januar 2018 (Gründerin Margarette Golding – Gedenktag) bei einer gemeinsamen Aktion. Jedes der 8500 Mitglieder Deutschlands war aufgerufen, einen Euro zu spenden. Es kam eine Spendensumme von 13.500,-- Euro zusammen. Das Geld ging in diesem Jahr an das Geschwisterprojekt SieRa, das Bunter Kreis OWL- Sonnenblume e.V. anbietet. Das Augenmerk wird auf gesunde Geschwisterkinder aus Familien mit einem chronisch kranken und/oder behinderten Kind gerichtet, denn die Fürsorge für das kranke Kind bindet die Kräfte der Familie in besonderem Maße. Am GeschwisterTAG für Kinder von 7-12 Jahren, den SieRa anbietet, stehen diese Geschwisterkinder im Vordergrund und man kümmert sich spielerisch um ihre Bedürfnisse. Die Geschwistertage bieten diesen Kindern die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und mögliche Ängste vor längerfristigen Angeboten abzulegen.

Clubdaten:

Deutscher Club Nr. 80

Gegründet am 10. Juli 1990
Charterfeier am 16. März 1991
Charterurkunde Nr.: 3925
Mitglieder: 47

International Inner Wheel

Präsidentin Zenaida Farcon

Jahresmotto 2022/2023

Distriktpräsidentin

Dagmar Schleich

(IWC München)

Nationale Repräsentantin

Dorothée Remuer-Bellen

(IWC Viersen-Schwalm-Nette-D87)

   |   
   |   
   |